Platy und Kampffisch Vergesellschaften ?

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Foto © studiophotopro - Fotolia

Der Platy gehört wohl zu den beliebtesten Anfängerfischen, die es in den diversen Aquaristikläden so gibt. Kein wunder. Ist seine Haltung doch recht anspruchslos und die Natur des Platys auch ziemlich friedlich. So, dass er sich gut mit anderen Fischarten vergesellschaften lässt. Das führt aber auch oft dazu, dass sich neue Kampffischhalter die Frage stellen, ob nicht der Platy ein toller Beifisch für Ihren Kampffisch wäre.

Nein, ist er nicht.

Begründung

Ich kann es nur immer wieder aufs Neue betonen. Eure Kampffische sind Einzelgänger! Natürlich wird euch der freundliche Verkäufer im Zooladen – in den meisten Fällen – strickt etwas anderes erzählen. Und auch im Internet werdet ihr auf Geschichten stoßen, wo die Vergesellschaftung von Platy und Kampffisch geklappt hat, aber in der Regel solltet ihr davon absehen.

Wie bereits gesagt ist euer Betta ein Einzelgänger. Und zwar welche der empfindlichen Art. Empfindlich vor allem gegen Stress. Und genau der wird durch die Vergesellschaftung mit anderen Fischen ausgelöst. Jede Art von Stress kann die Lebensdauer eures Betta deutlich verkürzen. Auch ein unschöner Nebeneffekt des Stresses: Der Kampffisch versteckt sich irgendwo im Aquarium.

Zu dem Faktor Stress kommt aber noch ein weiterer wichtiger Punkt. Und zwar der, dass Platys zu den Flossenzupfern gehören. Das bedeutet, sie gehen an die langen Flossen eures Kampffischs und zupfen daran herum. Was dann zu Verletzungen (und auch Verpilzungen) der Flosse führen kann.

Mein Fazit also: Lasst es. Gönnt eurem Kampffisch lieber ein schönes Artenaquarium mit 25 – 30 Litern Volumen, setzt ein paar schöne Schnecken zum Betta und genießt die Einzigartigkeit dieser Fische in einer artgerechten Umgebung.

 

 

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